Turmbegehung in Dresden

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Bei meinem Kurzbesuch in Dresden blieben am nächsten Morgen noch ein paar Stunden, um mir die barocke Innenstadt des Elbflorenz anzuschauen. Das Wetter war ausgezeichnet, und so nutzte ich die Gelegenheit, die Frauenkirche zu besteigen. Während die Besichtigung des Innenraumes kostenlos ist, darf der Besucher für den Zugang zum Turm acht Euronen berappen. Dies ist zwar ein hoher Kurs, dafür ist der Aufstieg aber auch so bequem wie nur möglich. Bis zum Beginn der Kuppel muss man einen Fahrstuhl nutzen und danach führt ein Rundgang mit leichter Steigung bis zur Aussichtsplattform; erst dort finden sich die ersten, wenigen Treppenstufen.

Oben angekommen wartet ein toller Ausblick über die Dresdner Innenstadt (Stichwort Baustelle) und das Elbtal Richtung Süden. Dafür sind laut Ausschilderung maximal 15 Minuten vorgesehen, die man nutzen sollte. Noch ist vieles in Umbruch rund um Frauenkirche und Altmarkt; das Antlitz der Stadt wandelt sich rapide. Auf dem Rückweg Richtung Bodenniveau haben sich dann doch noch Treppenstufen angefunden, insgesamt fehlte aber der Turmbesteigung dank der Bequemlichkeit etwas der Charme.

Also bin ich hinterher noch den Turm der Kreuzkirche hinauf. Dieser besitzt eine klassische enge Wendeltreppe, ist jedoch nicht ganz so hoch wie die Frauenkirche. Dank der Lage weiter weg von der Elbe kann es die Aussicht nicht mit dieser aufnehmen, dafür kostet der Spaß nur zwei Euro.

Wer noch nicht in Dresden war, dem lege ich einen Besuch ans Herz. Die Innenstadt kann bequem an einem Vormittag erlaufen werden, man sollte jedoch etwas mehr Zeit mitbringen, um das eine oder andere Museum oder Gebäude aus dem barocken Ensemble zu besichtigen. Es lohnt sich!

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