Gernsehen

In Berlin gibt es so gut wie nichts, was es nicht gibt. Ein Beispiel dafür ist der Gernsehclub in Kreuzberg, der seit 2008 aller zwei Wochen mit dem Gernsehabend zu einem TV-Themenabend in großer Runde einlädt. Zu Hotdogs, Chips und anderen Knabberzeug vom Buffet wird in gemütlicher Runde jeweils ein Film oder mehrere Folgen einer Serie gezeigt und ein kleines Programm mit Gästen darum gestaltet.

Der Gotische Saal als Veranstaltungsort bietet Platz für ca 100 Gernseher. Dabei warten verschiedene Sitzgelegenheiten auf die Besucher: Angefangen mit Fatboys und Lümmeln, auf denen allerdings nur die zeitigsten Gäste Platz finden, bis hin zu einfachen gepolsterten Stühlen reicht die Palette. Angeordnet um die zentral platzierten Großbildfernseher kann man von jedem Platz aus gut sehen. Die kleinen Tische zum Abstellen der Getränke sind dagegen der für Berlin übliche IKEA-Standard.

Letzten Mittwoch gab es eine Art Charité-Aktion zu Gunsten von Basketball Aid. Gezeigt wurde deshalb Space Jam, im Vorprogramm gab es eine Kostprobe von den Alba-Berlin-Cheerleadern und in der Pause ein Interview mit Marco Pesic. Diese Mischung kam anscheinend nicht so gut an, denn der Club war nicht ausverkauft und nach Ende des Film leerte er sich auch sehr schnell.

Dennoch finde ich die Idee sehr ansprechend und werde bei passender Thematik (es gab bereits einen Simpsons- und Monty-Python-Abend) oder Anwesenheit eines der unterstützenden Künstler (u.a. Oliver Kalkofe und Bastian Pastewka) gerne wiederkommen.

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