Mein Milestone 2 nascht Lebkuchen

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Passend zur Adventszeit und ein Jahr nach meinem Kauf hat Motorola es geschafft, das Gingerbread-Update für das europäische Milestone 2 auszurollen. Und als wäre es noch nicht Grund genug zur Freude, endlich wieder ein halbwegs aktuelles Betriebssystem auf dem Stein zu haben, gibt es als Belohnung für das lange Warten auch noch ein Feature, dass ich vorher sehnlich vermisst hatte: Einen Telefonkalender, also einen Kalender, der weder mit GMail noch mit einem anderen Online-Account synchronisiert wird, sondern einzig und allein auf dem Handy existiert.

Eine weitere für mich wichtige Funktionalität, die Gingerbread mitbringt (allerdings auch alternative Launcher), ist die Gruppierung der Apps. Bei fast annähernd 100 Apps auf meinem Handy ist Ordnung einfach das A und O, und da war bisher mit den Hausmitteln des Betriebssystems nichts auszurichten. Seit dem Update kann ich nun beliebige Gruppen anlegen und meine Apps darauf verteilen – eine super Funktion!

Neben diesen objektiven Kriterien ist mein Milestone 2 seit dem erfreulich problemlosen Update auch gefühlt geschmeidiger bedienbar und hat etwas an Akkulaufzeit gewonnen. Ein kleines Manko gibt es aber, und das will ich nicht verschweigen: Irgendwie hat Motorola in ihrem mit Motoblur angepassten Gingerbread die Funktion vergessen, die Geburtsdaten der Kontakte zu erfassen bzw. zu ändern. Dank Ebobirthday ist dies für mich kein Problem, aber ich wollte es zumindest erwähnen.

Da sich mit dem Update auch kleinere Probleme wie die sich von alleine aktivierende Sprachsteuerung und der versagende Autofokus der Kamera erledigt haben, bin ich gerade super zufrieden mit meinem Milestone. Schade nur, dass die Hardwaretastatur – vor dem Kauf war diese ein KO-Kriterium – auch von dem Doppelte-Buchstaben-Problem betroffen ist. Sonst wäre ich gerade wunschlos glücklich.

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