Berlinale 2012 – That’s all folks

Am Ende sind es leider keine Nazis auf dem Mond geworden, sondern „nur“ fünf Filme aus Wettbewerb, Panorama und Forum aus fünf nicht gerade typischen Filmländern, unter ihnen auch der Gewinner des großen Preises der Jury, Csak a szél.

Mehr als die teilweise unerwarteten Juryentscheidungen und meine durchwachsene Auswahl an Filmen wird mir von der Berlinale 2012 allerdings die Jagd nach Karten in Erinnerung bleiben, die dieses Jahr gefühlt so schwer war wie nie zuvor. Wenig Verständnis habe ich dabei für den Online-Verkauf von Eventim, der pünktlich jeden Morgen zum Verkaufsstart um 10Uhr überlastet war. Aber auch an den Kassen im Kino International und am Potsdamer Platz waren schon zum Mittag die begehrtesten Filme ausverkauft und an den Tageskassen habe ich noch nie so lange Schlangen gesehen – Montag standen geschätzte 60 Kartenhungrige um 12h im Cubix an, so dass ich mich gar nicht erst eingereiht habe.

Doch das gehört zur Berlinale wie der jedes Mal rechtzeitig einsetzende Winter, und so werde ich auch nächstes Jahr mein Glück versuchen – so einfach ist Cineasmus nicht heilbar.

The woman in the septic tank
The Convoy
Rentaneko
Headshot
Csak a szél

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